{"id":290,"date":"2015-03-24T10:40:59","date_gmt":"2015-03-24T08:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.above-horizon.de\/blog\/?p=290"},"modified":"2019-05-29T11:00:27","modified_gmt":"2019-05-29T09:00:27","slug":"sofi-und-tag-der-astronomie-in-aachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.above-horizon.de\/blog\/de\/2015\/03\/sofi-und-tag-der-astronomie-in-aachen\/","title":{"rendered":"Sonnenfinsternis und Tag der Astronomie in Aachen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 20. M\u00e4rz 2015 war es endlich so weit und nach mehr als vier Jahren schob sich der Mond, von weien Teilen der Erde aus betrachtet, mal wieder vor die Sonne. \u00c4hnlich wie bei der Sonnenfinsternis am <a href=\"http:\/\/www.fotowald.de\/thumbnails-6.html\">4. Januar 2011<\/a>\u00a0wird Aachen lediglich vom Halbschatten des Mondes getroffen, die Sonne wird dementsprechend nicht komplett sondern lediglich zu einem (diesmal recht gro\u00dfen) Teil verfinstert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn das Wetter in weiten Teilen Deutschlands und Europas ideale Bedingungen f\u00fcr die Beobachtung der Sonnenfinsternis bereit hielt, so hielt sich in Aachen eine recht dichte Hochnebeldecke. Auf<a href=\"http:\/\/www.sat24.com\/h-image.ashx?region=eu&amp;time=201503201000&amp;ir=False\"> Satellitenbildern waren jedoch Wolkenl\u00fccken<\/a> \u00fcber dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hohes_Venn\">Hohen Venn<\/a>, der h\u00f6chsten Erhebung der Eifel bzw. Ardennen zu sehen.\u00a0Ich habe mich dann entschlossen diese L\u00fccken zu suchen und nicht von der <a href=\"http:\/\/www.sternwarte-aachen.de\/arbeitskreis\/berichte\/sonnenfinsternis-2015.html\">Sternwarte in Aachen<\/a> aus auf Wolkenl\u00fccken zu hoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einem Wanderparkplatz zwischen Eupen und dem Hohen Venn konnte ich die schon teilweise verfinsterte Sonne schlie\u00dflich durch den Dunst sehen. Der Anblick des &#8222;angebissenen Kekses&#8220; am Himmel war f\u00fcr mich der Beweis, dass sich die Fahrt bereits gelohnt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6074.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_01_9-55h_DSC_4408.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem ersten Foto mit 200mm Brennweite und einer Filter aus fotografischer Sonnenfilterfolie in der Gegenlichtblende habe ich dann mein Equipment aufgebaut. Da es tags\u00fcber nicht ganz trivial ist eine parallaktische Montierung exakt einzunorden, musste ich mich damit begn\u00fcgen die Montierung grob nach Norden auszurichten. Dadurch, und durch die immer wieder durchziehenden (Hoch-)Nebelschwaden, musste ich auf meinen urspr\u00fcnglichen Plan, eine hoch aufgel\u00f6ste Zeitraffersequenz der Finsternis aufzunehmen, verzichten. Aufgebaut sah dass dann so aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6095.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_22_11-33h_DSCN4557.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein 90mm Maksutov (Meade ETX) mit visueller Sonnenfolie f\u00fcr die visuelle Beobachtung und ein 102mm Maksutov (Celestron Nextsar4) mit fotografischer Folie f\u00fcr die Fotografie auf einer Parallaktischen Montierung. Hier ist das eine Meade LXD75. Als Kamera kommt meine Nikon D90 zum Einsatz. Zur Dokumentation und f\u00fcr Schnappsch\u00fcsse der Umgebung habe ich noch eine kleine Kamera dabei gehabt. Bei der Kombination D90 mit dem 102mm\/1350mm Maksutov ist die Sonne nahezu Formatf\u00fcllend auf dem Chip, so dass schon eine kleine Ungenauigkeit in der Nachf\u00fchrung in einer angeschnittenen Sonne resultiert. Dies, und die vollkommen unterschiedlichen Belichtungszeiten, bedingt durch die unterschiedliche Bew\u00f6lkung, haben zu einer sehr inhomogenen Bilderserie gef\u00fchrt, welche sich nicht zu einem Zeitraffer zusammensetzen lie\u00df. Dennoch zeigt sie nat\u00fcrlich sehr sch\u00f6n den Verlauf der Finsternis:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6075.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_02_10-00h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6078.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_05_10-15h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6081.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_08_10-30h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6084.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_11_10-45h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6087.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_14_11-00h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6090.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_17_11-15h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6093.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/normal_SoFi20150320_20_11-30h_Nx4seq.jpg[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Bilder aus der Sequenz sind unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.fotowald.de\/thumbnails-127.html\">https:\/\/www.fotowald.de\/thumbnails-127.html<\/a>\u00a0zu sehen. Sehr sch\u00f6n ist zu sehen wie unterschiedlich die Bedingungen waren.\u00a0Leider musste ich aus privaten Gr\u00fcnden schon vor dem Ende der Finsternis wieder den Heimweg antreten\u00a0so dass ich die Sequenz nicht bis zum Ende der Finsternis fortsetzen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur gleichen Zeit hatte ich (f\u00fcr alle F\u00e4lle &#8230;) in Aachen eine alte Powersho A610 mit dem Firmwarehack CHDK automatisch alle 15s ein Bild von der Himmelsregion schie\u00dfen lassen in der sich die Sonne zeigen sollte. Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass die Sonne bis 10min NACH dem Ende der Finsternis nicht zu sehen war, sondern f\u00fcr die ganze Zeit der Finsternis nur eine homogene Hochnebeldecke. Allerdings lieferte dieses &#8222;Rohmaterial&#8220; dann optimale Bedingung die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Daf\u00fcr habe ich f\u00fcr jedes einzelne Bild (welche mit automatischer Belichtungseinstellung aufgenommen wurden) die Belichtungszeit und Blende aus den EXIF Daten ausgelesen und gegen die Zeit aufgetragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[url=https:\/\/www.fotowald.de\/displayimage-6116.html][img]https:\/\/www.fotowald.de\/albums\/SoFi20150320\/Himmelshelligkeit.png[\/img][\/url]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn hier unterschiedlich dicke Wolken nat\u00fcrlich einen \u00e4hnlichen Effekt hervorrufen k\u00f6nnen, sieht man doch sehr sch\u00f6n wie die Himmelhelligkeit zur Zeit der Finsternis abgenommen, und nach dem Maximum wieder zugenommen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am folgenden Tag fand dann der eigentliche Tag der Astronomie statt. An der Sternwarte in Aachen wurde wie auch in den letzten Jahren ein reichhaltiges Programm geboten, wobei das Wetter, \u00e4hnlich wie am Vortrag zur Sonnenfinsternis, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bescheiden war. Fotos und Eindr\u00fccke vom Tag der Astronomie an der Sternwarte in Aachen gibt es <a href=\"http:\/\/www.fotowald.de\/thumbnails-128.html\">hier <\/a>zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20. M\u00e4rz 2015 war es endlich so weit und nach mehr als vier Jahren schob sich der Mond, von weien Teilen der Erde aus betrachtet, mal wieder vor die Sonne. \u00c4hnlich wie bei der Sonnenfinsternis am 4. 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