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“Chury” mit 135mm

Der Komet Tschurjumow-Gerassimenko (offiziell engl: 67P/Churyumov-Gerasimenko) gehört sicher nicht zu den beeindruckendsten Kometen für einen Amateur Astronomen. Mit nur etwa 12mag befindet er sich momentan, Anfang Oktober 2015, zwischen Krebs und Löwe tief am Morgenhimmel vor Sonnenaufgang. Dennoch ist “Chury” etwas besonderes. Er war das Ziel der Rosetta Mission der ESA  und wird seit über einem Jahr von der Rosetta Sonde “umkreist”. Mit Philae gelang auch die erste (mehr oder weniger) weiche Landung auf einem Kometenkern, so dass “Chury” schon jetzt zu den am besten erforschten Kometen des Sonnensystems gehört.

Und so habe ich die Herausforderung angenommen den Kometen mit meinem Equipment abzulichten. Leider hatten Wetter und Zeit lange Zeit nicht mitgespielt, so dass ich erst vergangene Nacht (am 02.10.2015) die Gelegenheit hatte den Kometen vor Sonnenaufgang ins Visier zu nehmen. Schöne Bilder kann ich mit meinem Equipment eh nicht liefern, das machen andere besser (z.B. Damian Peach, Michael Jäger oder andere Mitglieder der FG Kometen), also kam nur ein 135mm/2.8er Teleobjektiv zum Einsatz, welches ausreichend Brennweite hat und gleichzeitig kleinere Nachführfehler verzeiht. Leider ist die Mondphase Anfang Oktober verhältnismäßig ungünstig, so dass meine Lage am Südwestrand einer Großstadt nicht einmal das größte Problem sein sollte.

Von einer einzigen Position in unserem Garten kann der Komet gesehen werden. Um 4:40h MESZ geht der Komet über dem Dach auf um dann am Rande einer Kiefer bis zum Ende der astronomischen Dämmerung den Himmel empor zu klettern. Von 50 Aufnahmen mit meiner D90, 135mm abgeblendet auf 5.6, 800Iso und einer Belichtungszeit von 60s konnten so leider nur 16 verwendet werden, wo der Komet zwischen Dach und Baum sichtbar war und die Dämmerung noch nicht zu weit fortgeschritten war. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

Das große Bild zeigt einen auf die Hälfte verkleinerten Ausschnitt aus dem Original. Zunächst fällt die NGC2903 rechts oben im Bild ins Auge, welche mir auch bei der Wahl des Bildausschnitts geholfen hat. Am unteren rechten Rand des Ausschnitts (noch weiter unten Rechts ist nur Baum) sieht man dann die Position von “Chury” am unteren Rande eines recht markanten Dreiecks von Sternen 9-10. Größe. Bei der Addition auf die Sterne zeigt sich eine verwaschene unscharfe Spur (linkes Inset). Zunächst hatte ich die Befürchtung nur eine kleine Galaxie abgelichtet zu haben (Hier ein Ausschnitt des DSS oder hier bei Google Sky zu sehen, Name und Helligkeit habe ich nicht herausbekommen). Jedoch befindet diese sich innerhalb des Dreiecks, während meine Spur sich außerhalb des gedachten Dreiecks aus Sternen befindet. Auch liefert die Addition mit Verschiebung in Fitswork dann ein scharfes Objekt an der Stelle des Kometen. Ich habe es also tatsächlich geschafft. Ich habe, knapp über dem Hausdach, über der 250000 Einwohner Stadt Aachen bei fast vollem Mond “Chury” mit 135mm Brennweite nachweisen können :-)! Schön ist das Bild nicht, aber wie oben bereits geschrieben, das können andere auch besser. Ich habe meinen “eigenen Chury” und warte jetzt wieder auf einfachere Kometen. Vielleicht haben wir ja mit Catalina im Dezember wieder ein schönes Objekt am Himmel.

Totale Mondfinsternis am 28. September 2015

Was für eine Finsternis! Die totale Mondfinsternis in den Morgenstunden des 28. Septembers 2015 konnte ich bei bestem Wetter bis zum Ende der Totalität verfolgen.

Für die meisten Aufnahmen kam dabei mein 114mm/900mm Newton zum Einsatz. Die Bilder sind in meinem Fotowald unter: https://www.fotowald.de/thumbnails-130.html zu sehen.

Eine Vielzahl an Berichten zur Finsternis gibt es u.a. bei Daniel Fischer oder unter http://www.mofi2015.de.

Sonnenfinsternis und Tag der Astronomie in Aachen

Am 20. März 2015 war es endlich so weit und nach mehr als vier Jahren schob sich der Mond, von weien Teilen der Erde aus betrachtet, mal wieder vor die Sonne. Ähnlich wie bei der Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 wird Aachen lediglich vom Halbschatten des Mondes getroffen, die Sonne wird dementsprechend nicht komplett sondern lediglich zu einem (diesmal recht großen) Teil verfinstert.

Auch wenn das Wetter in weiten Teilen Deutschlands und Europas ideale Bedingungen für die Beobachtung der Sonnenfinsternis bereit hielt, so hielt sich in Aachen eine recht dichte Hochnebeldecke. Auf Satellitenbildern waren jedoch Wolkenlücken über dem Hohen Venn, der höchsten Erhebung der Eifel bzw. Ardennen zu sehen. Ich habe mich dann entschlossen diese Lücken zu suchen und nicht von der Sternwarte in Aachen aus auf Wolkenlücken zu hoffen.

Auf einem Wanderparkplatz zwischen Eupen und dem Hohen Venn konnte ich die schon teilweise verfinsterte Sonne schließlich durch den Dunst sehen. Der Anblick des “angebissenen Kekses” am Himmel war für mich der Beweis, dass sich die Fahrt bereits gelohnt hat.

Nach einem ersten Foto mit 200mm Brennweite und einer Filter aus fotografischer Sonnenfilterfolie in der Gegenlichtblende habe ich dann mein Equipment aufgebaut. Da es tagsüber nicht ganz trivial ist eine parallaktische Montierung exakt einzunorden, musste ich mich damit begnügen die Montierung grob nach Norden auszurichten. Dadurch, und durch die immer wieder durchziehenden (Hoch-)Nebelschwaden, musste ich auf meinen ursprünglichen Plan, eine hoch aufgelöste Zeitraffersequenz der Finsternis aufzunehmen, verzichten. Aufgebaut sah dass dann so aus:

Ein 90mm Maksutov (Meade ETX) mit visueller Sonnenfolie für die visuelle Beobachtung und ein 102mm Maksutov (Celestron Nextsar4) mit fotografischer Folie für die Fotografie auf einer Parallaktischen Montierung. Hier ist das eine Meade LXD75. Als Kamera kommt meine Nikon D90 zum Einsatz. Zur Dokumentation und für Schnappschüsse der Umgebung habe ich noch eine kleine Kamera dabei gehabt. Bei der Kombination D90 mit dem 102mm/1350mm Maksutov ist die Sonne nahezu Formatfüllend auf dem Chip, so dass schon eine kleine Ungenauigkeit in der Nachführung in einer angeschnittenen Sonne resultiert. Dies, und die vollkommen unterschiedlichen Belichtungszeiten, bedingt durch die unterschiedliche Bewölkung, haben zu einer sehr inhomogenen Bilderserie geführt, welche sich nicht zu einem Zeitraffer zusammensetzen ließ. Dennoch zeigt sie natürlich sehr schön den Verlauf der Finsternis:

Weitere Bilder aus der Sequenz sind unter https://www.fotowald.de/thumbnails-127.html zu sehen. Sehr schön ist zu sehen wie unterschiedlich die Bedingungen waren. Leider musste ich aus privaten Gründen schon vor dem Ende der Finsternis wieder den Heimweg antreten so dass ich die Sequenz nicht bis zum Ende der Finsternis fortsetzen konnte.

Zur gleichen Zeit hatte ich (für alle Fälle …) in Aachen eine alte Powersho A610 mit dem Firmwarehack CHDK automatisch alle 15s ein Bild von der Himmelsregion schießen lassen in der sich die Sonne zeigen sollte. Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass die Sonne bis 10min NACH dem Ende der Finsternis nicht zu sehen war, sondern für die ganze Zeit der Finsternis nur eine homogene Hochnebeldecke. Allerdings lieferte dieses “Rohmaterial” dann optimale Bedingung die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Dafür habe ich für jedes einzelne Bild (welche mit automatischer Belichtungseinstellung aufgenommen wurden) die Belichtungszeit und Blende aus den EXIF Daten ausgelesen und gegen die Zeit aufgetragen.

Auch wenn hier unterschiedlich dicke Wolken natürlich einen ähnlichen Effekt hervorrufen können, sieht man doch sehr schön wie die Himmelhelligkeit zur Zeit der Finsternis abgenommen, und nach dem Maximum wieder zugenommen hat.

Am folgenden Tag fand dann der eigentliche Tag der Astronomie statt. An der Sternwarte in Aachen wurde wie auch in den letzten Jahren ein reichhaltiges Programm geboten, wobei das Wetter, ähnlich wie am Vortrag zur Sonnenfinsternis, verhältnismäßig bescheiden war. Fotos und Eindrücke vom Tag der Astronomie an der Sternwarte in Aachen gibt es hier zu sehen.

Sternbedeckung durch (216) Kleopatra

3.65s.

Das ist das Ergebnis einer langen Nacht. In der vergangenen Nacht, 11.03. – 12.03. 2015, konnte ich meine erste Sternenbedeckung durch einen Asteroiden beobachten und vermessen.

Dabei hat der Asteroid (216) Kleopatra den 8.1mag hellen Stern HIP 54599 im Sternbild Becher bedeckt, Der Schattenpfad des Asteroiden zog dabei gegen 2:08h MEZ direkt über Aachen hinweg. Ich konnte also problemlos von zu Hause beobachten. Mit einer Länge von etwa 240km und einer Breite von etwa 120km ist der Asteroid vergleichsweise groß. Als Hauptgürtelasteroid kommt Kleopatra der Erde nie besonders nahe und ist damit meistens nicht in Reichweite kleiner Teleskope. Jedoch führt die Größe bei der Bedeckung eines Sterns unabhängig von der Entfernung zu einem großen “Schatten” auf der Erde, und damit zu einer relativ langen Zeit die der Stern “ausgeknipst” wird. In der vergangenen Nacht wurde eine Bedeckungsdauer von maximal 8s angegeben. Aachen lag ziemlich zentral auf dem Schattenpfad, so dass hier die Bedeckung durch den schmalen Hals des Asteroiden etwas kürzer ausfallen sollte.

Begonnen hat meine Beobachtung mit dem Aufbau meines Teleskops, das war in diesem Fall ein Nexstar 4 auf einer Meade LXD75 Montierung. Die Zeit bis zur eigentlichen Beobachtung habe ich genutzt um ein Lovejoy am 11.03.2015weiteres Bild vom immer noch sehr hellen Kometen Lovejoy (C/2014 Q2) aufzunehmen. Etwa eine Stunde vor der vorhergesagten Bedeckung habe ich den Stern HIUP 54599 per Starhopping im Teleskop gesucht und nach einiger Zeit auch gefunden. Leider stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass meine Montierung auf der falschen Seite stand, so dass der Dek Motor mit der Montierung kollidierte und ich das Teleskop um 180° drehen muss um weiter beobachten zu können. Dabei stellte sich erneut heraus, dass Starhopping in dieser Region des Himmels mangels heller Sterne keine leichte Aufgabe ist. Dennoch konnte ich etwa 20min vor Bedeckungsbegin den Stern wieder sicher im Okular ausmachen. Um die Zeit des Ereignisses zu nehmen habe ich mich für die App TimeTheSat entschieden. Diese wurde bereits für solche Ereignisse empfohlen und getestet. Die Application stellt dabei eine genaue UTC Uhr zur Verfügung und liest gleichzeitig die GPS Koordinaten des Telefons aus. Mit einem Tastendruck wird ein Zeitstempel aufgenommen. Um meine eigene Personal Equation zu bestimmen habe ich ebenfalls die App genutzt. Dafür habe ich die Sekundenanzeige abgedeckt und versucht zu jeder vollen Minute einen Zeitstempel zu setzen. Die Verzögerung lag dabei relativ konstant zwischen 0.5 und 0.9s mit einem Mittelwert bei etwa 30 Messungen von etwa 0.66s. Die Verzögerung war dabei nahezu konstant zwischen verschiedenen Versuchen am Tag und in der Nacht kurz vor und nach der Bedeckung. Diese Konstanz zeigt, dass das Zeitnehmen halbwegs verlässlich sein sollte. Etwa 5min vor der vorausberechneten Bedeckungszeit fing ich an durch das Okular zu schauen und auf das Verschwinden des Sterns zu warten. Bei -2°C und kondensierender und gefrierender Luftfeuchtigkeit wurde es dabei langsam kalt, auch dass sich das Smartphone nicht mit Handschuhen bedienen lässt hat nicht gerade geholfen. Und dann war ganz plötzlich der Stern weg und nach nicht einmal vier Sekunden auch schon wieder da. Eine totale Sonnenfinsternis dauert Ewigkeiten im Vergleich. Die Auswertung meiner Messungen ergab, dass der Stern von 01:08:26.671h UTC – 01:08:30.325h UTC, also 3.654s verdeckt war. Dabei muss natürlich bedacht werden, dass die o.g. Zeiten aufgrund meiner personal equation etwa 0.66s später als die realen Zeiten sind und auch wenn der Zeitstempel eine Millisekunden-Genauigkeit vorgaukelt, kann die reale Genauigkeit wohl nicht besser als etwa 100ms – 200ms betragen.

Wie auch immer, es war eine interessante Erfahrung solch ein Ereignis einmal selbst erlebt zu haben und ich bin gespannt auf die Ergebnisse die aus den Beobachtungen, welche verteilt über ganz Europa stattgefunden haben, ergeben. Diese sollen zeitnah unter call4obs.iota-es.de veröffentlicht werden. Wenn Ergebnisse vorliegen, werde ich natürlich auch hier darüber berichten.

Nachtleuchtende Wolken über Europa

Letzte Nacht gab es ein beeindruckendes Schauspiel am Nordhorizont zu bestaunen. Nachtleuchtende Wolken, Wolken mit einer Höhe von 83km, waren die ganze Nacht über Mitteleuropa zu sehen.

NLC 03.07.2014 21:05h UT, Aachen

NLC am 03.07.2014 um 21:05h UT in  Aachen

NLCs am 03.07.2014 in Aachen

NLCs am 03.07.2014 in Aachen

Meine Bilder könne in meinem Fotowald gefunden werden. Weitere beeindruckende Bilder der Nacht findet man über das Meteoros Forum, oder z.B. bei Daniel Fischers Skyweek 2.0 und auf Spaceweather.

Ich habe versucht ein Zeitraffer Video der NLCs zu machen. Dazu wurden alle 8s 5s Belichtet. 300 Aufnahmen zwischen 21:04h UT und 21:45h UT wurden dann verwendet, Für diese erste Version habe ich alle Aufnahmen gleich verarbeitet, was nicht ganz optimal ist, aber mit meinen derzeitigen Mitteln das einfachste. Ob und wie ich da noch weiter machen kann muss ich mal sehen.

Zeitraffer der NLCs in der Nacht vom 03.07.2014 – 04.07.2014 etwa von 21h UT – 21:45h UT.

C/2012 K1 PanSTARRS am 24.05.2014

Nach dem Kauf meiner neuen Montierung im Februar auf dem ATH bin ich immer noch dabei diese auf Herz und Nieren zu testen. Nachdem die “un-guided” Nachführgenauigkeit locker für Aufnahmen mit 200mm (dito) und Belichtungszeiten bis zu 120s ausreicht habe ich nun auch mal mein 114mm/900mm Newton auf die Montierung gesetzt. Mit leichten Abstrichen ist es damit möglich zumindest schon einmal 60s zu belichten.

Das Bild zeigt einen auf 3:1 verkleinerten Ausschnitt aus dem Original. Es besteht aus 32 Lights mit je 60s bei 800Iso am 900mm/7.9 Newton mit meiner Nikon D90 abzüglich eines Darks aus ebensovielen Aufnahmen. Das fehlende Flat habe ich durch ein ebenen des Hintergrunds mit Aussparung des Kometen ausgeglichen.

PanSTARRS K1 am Abend des 24.5.2014.

PanSTARRS K1 am Abend des 24.5.2014. Stack aus 32 Aufnahmen (Nikon D90, 60s, 800 Iso mit einem 114mm/900mm Newton) mit Fitswork gestakt und auf den Kometen ausgerichtet. Dark aus 32 Aufnahmen. 1:3 Ausschnitt aus der Original Datei.

Alle meine fotografisch erfassten Kometen gibt es übrigens im meiner Kometengalerie zu sehen.

C/2012 K1 PanSTARRS am 19.05.2014

PanSTARRS zieht nach wie vor (hier am 9.5. und 14.5.) durch den großen Bären (Ursa Major) und steht damit gegen Mitternacht fast im Zenit. Eine ideale Position um den Kometen zu beobachten und zu fotografieren.

PanSTARRS K1 am Abend des 19.5.2014.

PanSTARRS K1 am Abend des 19.5.2014. Stack aus 30 Aufnahmen (Nikon D90, 60s, 800 Iso mit einem 70-200mm/2.8 er Teleobjektiv bei 200mm/5.6) mit Fitswork gestakt und auf die Sterne ausgerichtet. Dark aus ebenfalls 30 Aufnahmen. 1:3 Ausschnitt aus der Original Datei.

PanSTARRS K1 am Abend des 19.5.2014.

PanSTARRS K1 am Abend des 19.5.2014. Stack aus 30 Aufnahmen (Nikon D90, 60s, 800 Iso mit einem 70-200mm/2.8 er Teleobjektiv bei 200mm/5.6) mit Fitswork gestakt und auf den Kometen ausgerichtet. Dark aus ebenfalls 30 Aufnahmen. 1:1 Ausschnitt aus der Original Datei.

PanSTARRS C/2012 K1 bei M 106

Letzte Nacht passierte der Komet PanSTARRS die Galaxie M 106 in den Jagdhunden. Die unten gezeigte Aufnahme gelang mir mit einem 200mm Teleobjektiv Piggy-back auf meiner Meade LXD75 nachgeführt. Es wurden 45 von 50 Aufnahmen mit 30s Belichtungszeit bei 800 Iso mit Fitswork addiert. Die Bewegung des Kometen ist in den 20min zwar sichtbar, dennoch habe ich auf die Sterne ausgerichtet, da so ein schärferes Gesamtbild entsteht. In Photoshop wurde der Hintergrund noch etwas geglättet und das Bild verkleinert.

Eh Voilà, PanSTARRS K1 neben M106 und einigen weiteren NGC Objekten bei Vollmond:

C/2012 K1 PanSTARRS

Am Abend des 9.5.2014 konnte ich endlich den neuen PanSTARRS sehen. Zunächst visuell am 8″ 3000mm Refraktor der Sternwarte Aachen und dann auch Fotografisch.

Leider lief die Nachführung nicht sehr exakt, so dass ich nur etwa 15s belichten konnte. Das Bild besteht aus 50 Belichtungen à 15s mit 6400 Iso fokal am Refraktor. Die Bilder wurden mit Fitswork auf die Sterne ausgerichtet und per manueller Verschiebung auf den Kometen nachgeführt (Details z.B. in Jans Tutorial Teil 1 und 2). Neben der kurzen Belichtungszeit haben Dunst und Mond ihr übriges getan. Aber immerhin habe ich ihn bei dem Wetter mal erwischt!

C/2012 K1 PanSTARRS